Regenbogen Shitpit Workshop

Erfahrungen vom Frühlingsgathering in Kirchensittenbach. Gesprächskreis und praktische Umsetzung

Persönlicher Erfahrungsbericht April 2014

Ich habe auf dem FrankenGathering einen kleinen Terra Preta Shitpit Wörkshop angestoßen, der einige Resonanz hervorgebracht hat. Danke für Alle die sich um ihre Scheiße kümmern und sich um anderer Dung auch sorgen.

Wir haben kurz über einen der kleinsten Kreisläufe gesprochen (Essen-Fermentieren-Scheißen-Fermentieren-Wachsen-Essen), die philosophische Einstellung zum königlichen Stuhlgang, kurz über heilige Scheiße. Es wurde auch die Problematik des herkömlichen Shitpit´s angesprochen und dann Vorschläge wie man es optimieren könnte.
Deutlich wurde auf jeden Fall, das wir wesentlich bessere Methoden als ein Shitpit haben.

Auf dem Gathering hatten wir auch eine KompostToilette wie eine richtige Schüssel auf der Wiese, vielleicht hat ja jemand ein Foto davon.

Der praktische Teil lief so:

Wir buddelten ein gängiges Shitpit, ca. einen halben Meter tief. Unten rein eine Drainage aus dicken dann dünnen Ästen, ca 5-10 cm hoch.
Ready to Shit. Den Dung dann nur mit Holzspänen bedecken, bisschen Asche schadet au net, kein Klopapier und nach Möglichkeit nicht reinpinkeln.
Am Ende habe ich dann alles mit üppig Holzkole, ein paar Tonscherben, einiges an zerkleinerten Küchenabfällen und anderem organischen Material, wie Blätter und kleine Äste gemischt. Das ganze Präparat hab ich mit Effektiven Microorganismen EMa vesehen und dann mit einder dünnen Schicht Erde bedeckt. Noch ein paar Blätter und Äste drüber (am besten noch eine Wildsamenmischung rein)… Holy Shit

Für die Zukunft sehe ich ein natürliches, selbstgebasteltes Separee auf der Wieße, nicht all zu weit weg, königlich geschmückt, mit gröstem hygienischen Standart, auf das wir nach getaner Arbeit stolz sein können.

Würde mich freuen wenn wir hier nach und nach ein Infonetzwerk entstehen lassen und pflegen, um optimaler für vielfalt,
gesundheit, und wachstum zu sorgen

   

Herausforderungen:

  • Die Kompostabfälle klein bekommen (am besten ohne ZitrusFrüchte…)
    • Für diese kleine Projekt ging es noch, aber auf größeren Treffen müsste der Kompost von der Küche speziell vorbearbeitet werden (evtl. Fleischwolf), um ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen.
  • HolzKohle beschaffen
    • Holzkohle können wir extra herstellen, evtl. sogar bie einem Kochprozess
      oder regelmäsig aus den Feuerstellen sammeln. Ich denke herstellen wird bei einem größeren Treffen nicht ausbleiben (z.B. mit einem Pyrolyseofen].
  • Tonscherben und Sagespäne lassen sich im Umfeld organisieren
  • Mikroorganismen können mitgebracht werden (sollte eigentlich RainbowStandart sein)
  • Shitpit Workshops stehen allemal auf dem Programm
  • Und das Handling, alles zu Mixen und das Pit zu schließen, ist für ein kleines Team machbar und wirklich erträglich :)